Der Besenbinder mit Naturmaterialien

Stallbesen (Hexenbesen) mit Birkenästen

Ein Besen aus Birkenästen, oft Reisigbesen genannt, ist ein traditionelles Reinigungsgerät aus gebündelten, flexiblen Birkenzweigen. Er wird klassisch für grobe Arbeiten im Außenbereich genutzt. 

Besenbinder


Stallbesen in Obwalden

Die Rote Heckenkirsche oder Gewöhnliche Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die glänzend roten Beeren sind für den Menschen aufgrund des Bitterstoffs Xylostein ungenießbar und giftig. Seinen Beinamen xylosteum verdankt der Strauch seinem knochenartigen Holz, vom Griechischen xylos ‚Holz‘ und osteon ‚Knochen‘.

 

In früherer Zeit wurde die Pflanze teilweise als „weißes“ Besenreis zum Besenbinden genutzt. 

Pfannenputzer

Der Winterschachtelhalm (Equisetum hyemale), oft als „Pfannenputzer“ oder Zinnkraut bezeichnet, ist eine robuste, immergrüne Pflanze mit hohem Kieselsäuregehalt, die früher zum Reinigen von Metallen genutzt wurde.

Eigenschaften als Pflanze

Sie eignet sich ideal für Teichränder, liebt feuchte Standorte.

 

 

Nydläbäsä (Schaumbesen, Küchengerät)

 

 

Nidläbäsä aus geschälten Tannenästen 

Schmalbäsäli herstellen

Das Schmalbäseli diente zum Wischen des Feuerherdes, des Holzofens oder der Feuerstelle. Hergestellt wurde es aus „Schmalen“ dem Pfeifengras. (Molinia coerulea) Diese Pflanze diente wegen dem langen glatten Stängel auch zum Reinigen der Pfeife, sie wächst in Moorwiesen und Hochmooren. Das Gras wird im Herbst geerntet. (gezogen) Die Halme sollten ca. 60 cm lang sein.