Neuigkeiten

11.09.2022

Neuer Beitrag in unserem Museum

 

Viele von uns schätzen eine gemütliche Einkehr im heutigen Restaurant Zollhaus. Es hat eine lange und spannende Geschichte zu erzählen. In unserem neuesten Beitrag zum digitalen Museum könnt ihr alles Sehens- und Wissenswerte darüber entdecken! 

 


14.07.2022

Neuer Beitrag in unserer digitalen Bibliothek

 

Der erste Urbar in Giswil, auch Jahrzeitbuch genannt, stammt aus dem Jahre 1565. Es ist das älteste Buch in unserem Pfarreiarchiv, wurde bereits im Jahre 1999 durch Walter Zünd vollständig transkribiert. Jahrzeitenbücher sind von katholischen Pfarreien und Klöstern geführte Verzeichnisse der alljährlich an bestimmten Daten für die Seelenruhe von Verstorbenen zu feiernden Gedächtnisse. Sie bildeten sich im Mittelalter aus frühchristlichen und frühmittelalterlichen Formen des Totengedenkens heraus. Eigentliche Jahrzeit­bücher kamen ab dem 12. Jahrhundert auf, sie enthielten neben den Namen der Verstorbenen auch deren Stiftung, mit denen das Gedenken finanziert wurde. In manchen Jahrzeitbüchern finden sich auch Berichte über denkwürdige Ereignisse. Eine Besonderheit der Alten Eidgenossenschaft sind die Schlachtjahrzeiten, kirchliche Gedenktage in Erinnerung an die in Schlachten gefallenen Angehörigen und Vorfahren. Kommt mit auf einen neuen Ausflug in unsere digitale Bibliothek und lasst euch überraschen!

 

Damit verabschieden wir uns in die Sommerpause und wünschen euch allen eine sonnige, erholsame und gemütliche Zeit!

 


28.06.2022

Öffentliche Führungen in der Schlegelsäge im Juli und August

 


28.06.2022

Rückblick Vorstandsausflug nach Luzern

 

Noch einmal organisierte Michael Berger den Vorstandsausflug der HVG, diesmal lockte er uns nach Luzern. Eine schöne Stadt, aber die kennen wir doch alle. Dachten wir, als wir beim Giswiler Bahnhof in den Zug stiegen. Doch Fausto, der sympathische Stadtführer, nahm uns mit auf eine Reise ins Mittelalter und wir fanden uns in einem andern Luzern wieder, fern von Reisecars und Bucherer Uhren. Als wir über die Kapellbrücke zu den Museggtürmen wanderten, sahen wir, dass die Brücke weiter durch sumpfiges Gelände zur Hofkirche führt, hörten das Rufen der Marktleute, denen Boote von der Reus her ihre Waren zuführten. Der Hirschen-und auch der Löwengraben waren plötzlich mit Wasser gefüllt. Fausto holte uns wieder in die Gegenwart, sprach von den Bränden im alten Bahnhof und der Kapellbrücke, wo wir die alten Bildtafeln, die noch gerettet werden konnten, bestaunten. Mit Ludis Hilfe fanden wir auf einem Bild mit dem Kloster Murbach, unter dessen Herrschaft die Stadt gegründet wurde, noch das älteste Giswiler Wappen! Als wir unter den neun Museggtürmen standen, beendete Fausto die Mär von den Wehrtürmen. Zu unterschiedlich seien die einzelnen Bauzeiten. Wir bestiegen den Zytturm, bewunderten das kunstvoll gebaute Uhrwerk und die Furchtlosen (oder Schwerhörigen) getrauten sich beim 11 Uhr Schlag, unmittelbar bei der Turmglocke zu stehen.

 

Nach einem feinen Essen im traditionellen Galliker wanderten wir zum neugestalteten  Gletschergarten. Dort begann eine Zeitreise bei den Gletschertöpfen, als die Stadt vor 20000 Jahren unter einer dicken Eisdecke lag. Weiter gings in die Felsenwelt, die durch 20 Millionen Jahre alte Sandsteinstrukturen führte. Wir entdeckten das Urmeer, einen Meeresstrand mit Palmen und erlebten die Entstehung der Alpen mit Hilfe der Kräfte der eurasischen und afrikanischen Erdplatten. All dies erklärte uns mit grossem Fachwissen der Glaziologe und Geologe Florentin Bucher. Er führte uns von uralten Rillen im Gestein und Überresten von Pflanzen und Tieren bis zu visionär gezeichneten Einschlüssen der Moderne, wir blickten auf in Stein eingeschlossene Handy’s und achtlos weggeworfene Dosen. Mahnmale für unsere und künftige Generationen. Zuoberst auf der Felsenplattform dann der chinesische Ginkon und ein Urmammutbaum, beides lebende Fossile. Vor der Heimreise galt es die eindrücklichen Bilder dieser aussergewöhnlichen Stadtreise bei einem Bier vor dem Schweizerhaus, dem ehemaligen Wohnhaus der Amrein-Trollers, nochmals Revue passieren zu lassen. Herzlichen Dank an Loredana Lucci für die Zurverfügungstellung der Bilder.


10.06.2022

Rückblick Generalversammlung HVG im Restaurant Grossteil Giswil

 

Nach zwei Corona bedingten Absagen durfte der Präsident Ludi Degelo zahlreiche Mitglieder der HVG wieder zu einer ganz normalen GV begrüssen. Die Traktanden wurden zügig abgehandelt, der alte Präsident mit Applaus wieder gewählt, der Vertreter der Gemeinde Kurt Keller lobte den Verein. Zwei Vorstandsmitglieder erklärten ihren Rücktritt: Michael Berger, der viele Jahre die Vereinskasse auf Erfolgskurs hielt und Priska Röthlin, die sich unserer Website im Hintergrund annahm. Beide wurden für ihre grosse Arbeit mit edlem Wein beschenkt. Mit Applaus begrüssten alle den neuen Kassier Peter Bacher. Marius Risi überreichte zu unserer grossen Freude den Anerkennungspreis der Kulturförderung Obwalden.

 

Nach einer kleinen Pause erzählte Ludi Degelo von der aufwändigen Renovation dreier alter Kirchenbücher, unterstützt auch von der HVG. Sie wurden dem Präsidenten der Kirchgemeinde Thomas Koster übergeben. Zum krönenden Abschluss führte Johann Brülisauer, pensionierter Lateinlehrer aus Stans, mit seiner spannend und unterhaltsam vorgetragenen Geschichte zu einem alten Ablassbrief, ausgestellt 1487 für Giswil.  Warum unterschrieben ihn 14 renommierte Kardinäle ausgerechnet für die kleine Gemeinde in Obwalden? Einiges über nicht immer integre Würdenträger und die nicht so günstige Tilgung von begangenen Untaten findet ihr im Detail in unserer digitalen Bibliothek.   

 


10.06.2022

Rückblick Jubiläumstag 100 Jahre Wasserversorgung Giswil mit Buchvernissage HVG

 

Schön gestapelt lagen die Bände auf dem Tisch, auf dem Einband der Giswilerstock, betrachtet durch ein gefülltes Wasserglas. Ludi Degelo hiess die zahlreichen Besucher willkommen und erzählte, wie mit Peter Halters Hilfe aus dem ersten Entwurf, der hervorragend in ein Archiv passte, ein gut lesbares und schön gestaltetes Werk entstand.


Alles wuchs unter Leitung und Koordination von Urs Abächerli. Er schilderte die lange Entstehungsgeschichte des Buches von der ersten Erwähnung des Projektes 2016 bis zum Weg in die Druckerei Küchler im März 2022. Viele Autoren arbeiteten mit, Korrektoren und Lektoren feilten am Text, das Konzept wurde umgeschrieben, der Layouter formte aus der trockenen Materie eine süffige glasklare Flüssigkeit, der Präsident hielt den Lauf in Schwung. Urs bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben für die gute Teamarbeit, die Offenheit Neues anzunehmen.
Es folgte der Auftritt des Präsidenten des Verwaltungsrates Oski Zumstein. Er stellte uns den
Verwaltungsrat vor und fasste dann den Inhalt des Buches zusammen. Alles begann, als die Bürgergemeinde den Einwohnern von Giswil die Sandbodenquelle schenkte, verbunden mit dem
Auftrag an die Gemeinde, für eine gesunde Wasserversorgung zu sorgen. Keine leichte Aufgabe
Giswil war ein Armenhaus und es begann 1914 der erste Weltkrieg. Auch wenn Geldsorgen immer wieder ein leidiges Thema waren, schufen fortschrittlich denkende, tatkräftige Leute in den folgenden Jahren ein grosses Werk. Während des zweiten Weltkrieges noch mitgetragen vom Militär, gestaltete man die Anlagen mit innovativen Ideen, stellte sich neuen Ansprüchen als das Wasser zum Lebensmittel erklärt wurde. Schutzzonen wurden um die Wasserfassungen gelegt, Filter- und Entkeimungsanlagen installiert. Gleichzeitig nutzte man die Wasserkraft, um in Kleinkraftwerken Strom zu erzeugen. Die nächste Generation wird die bestens unterhaltene und mit modernen Techniken ausgestattete Anlagen übernehmen. Seit 100 Jahren trinken Giswiler gesundes Sandbodenwasser, das wird weiterhin aus unsern Wasserhähnen fliessen.


Mit einem Apero, bei dem zu Fleisch und Käse nicht nur glasklares Sandbodenwasser getrunken
wurde, verarbeiteten die Gäste das Gehörte. Machten sich dann auf zur Jubiläumswanderung vom
Reservoir im Grundwald über den Riedlisteg bis zum Kleinkraftwerk im Herber und liessen sich an 6 Posten das Werk der Gemeindewasserversorgung erklären. Begleitet von Sonnenschein und im
Frühlinskleid stehenden Bäumen und Blumen und dem Rauschen des Wassers.

 

Beitrag der OZ zum Jubiläumsanlass und Buchvernissage Wasserversorgung Giswil


14.05.2022

Jubiläumstag 100 Jahre Wasserversorgung Giswil mit Buchvernissage HVG

 

1922 gründeten innovative Köpfe die Gemeindewasserversorgung Giswil. Es folgte der aufwändige Bau eines langen Leitungsnetzes von den Quellen im Sandboden, dem Kleinteiler- und Grossteilerberg, hin zur ausgedehnten Streusiedlung Giswil.

 

Alles begann in einer Zeit, da die Bevölkerung in Armut lebte, gebeutelt von den Folgen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Es entstand ein grosses Werk, getragen von engagierten Politikern, findigen Brunnenmeistern und klugen Ingenieuren.

 

Seit hundert Jahren nun trinken die Giswiler gesundes Wasser. Vorbei die Zeiten, als plötzlich statt klaren Wassers eine dunkle Brühe aus den Brunnen lief, oder das kühle Nass gar versiegte.

 

Zum Jubiläum verfasste die HVG die spannende Geschichte der Wasserversorgung Giswil und präsentiert an der Feier ihren 16. Geschichtsband. An der Vernissage kann das neueste Werk für CHF 30.00 erworben werden, danach lässt es sich bei uns hier für CHF 35.00 bestellen. Wir freuen uns auf einen interessanten Tag mit reger Teilnahme.

 


05.05.2022

22. Generalversammlung HVG


26.04.2022

Unsere Jahresberichte in der digitalen Bibliothek

 

Unsere Bibliothek hat bereits wieder Zuwachs bekommen: In der neuen Rubrik Jahresberichte stellen wir unsere alljährlichen Berichte ein, welche unsere Veranstaltungen und Höhepunkte unseres Vereinsjahres beinhalten. 

 


22.04.2022

Trockenmauern in unserer digitalen Bibliothek

 

Die Regale in unserer digitalen Bibliothek werden nach und nach aufgefüllt: In unserem aktuell hochgeladenen Bericht lässt sich vielerlei Wissenswertes von und über Trockenmauern erfahren. Sie sind stumme Zeugen vergangener Tage - wenn wir sie lassen, dann erzählen sie uns dennoch so viele Geschichten auf unseren Wegen.

 


03.04.2022

Restaurierte Wegzeichen in unserer digitalen Bibliothek

 

In unserer digitalen Bibliothek haben wir einen "neuen" Beitrag aus dem Info Giswil für euch hochgeladen. Erschienen ist er bereits vor längerer Zeit, hat aber absolut nichts von seiner Aktualität verloren! Bärti Imfeld hat euch im Artikel eine ganze Menge Wissenswertes rund um die Wegzeichen zusammengestellt, die es - mehr oder weniger - direkt vor unserer Haustüre zu entdecken gibt.

 


08.03.2022

Ausflugsidee für die Wandersaison-Vorbereitung

 

Die Sonne lässt uns nicht im Stich und verwöhnt und mit herrlich schönen Tagen. Für uns ein Grund mehr, euch noch ein Vorschlag zu unterbreiten, wohin ihr euch verschlagen lassen könnt. Natürlich warten wir noch ein wenig die wärmeren Temperaturen ab - aber nach dem Wanderjahr ist bekanntlich vor dem Wanderjahr. Wie wäre es mit einer Tour zu den Gedenksteinen Hohnegg und am Sattelpass...?

 


15.02.2022

Kleiner Frühlingsausflug vor die Tür...

 

Die erste Frühlingssonne kündigt langsam aber sicher das Ende des Winters an. Für all diejenigen unter euch, die einen kleinen Spaziergang an der Sonne geniessen möchten: Wie wäre es mit ein paar Schritten in Richtung Wegzeichen am Riedtliweg...?

 


30.01.2022

Polenkapelle und Schibenriedchäppeli in unserer Bibliothek!

 

Die Tage werden länger, die Spaziergänge ein ganz kleines Bisschen weniger frostig... vielleicht ist das die Gelegenheit, einmal bei einer Kapelle vorbeizuschauen? In unserer digitalen Bibliothek haben wir die Beitrage, welche im Info Giswil erschienen sind für euch hochgeladen. Sie geben interessante Einblicke in die Geschichte der beiden Chäppäli - wir wünschen viel Vergnügen beim schmökern! 


15.01.2022

Video Wasserweiche online!

 

Auch während der letzten Monate waren unsere fleissigen Helfer im Hintergrund nicht untätig und haben für die Zukunft vorgesorgt. Heute nehmen wir euch mit auf eine technische Reise - entdeckt unser Video und die Details zur neuen Wasserweiche der Schlegelsäge.

 


02.01.2022

Prosit Neujahr! 

 

Auf das alle gut in das neue Jahr gerutscht sind, lässt sich gar nicht oft genug anstossen. Für all diejenigen unter euch, die etwas Handfesteres dem Champagner vorziehen, dass die Seele wärmt, haben wir in unserer Rezeptereihe eine neue Idee für euch. Wie währe es mit einem Chachäli Obwaldner Cheli....? In diesem Sinne allen einen guten Start in ein erfolgreiches und frohes 2022 - PROSCHT!

 


17.12.2021

Neuzugang in unserer Bibliothek

 

Der neuste Beitrag im Info Giswil handelt von den Reparaturen an der Chluis. Die Arbeiten am Ufer des Dörsmattbaches sind darin ebenso dokumentiert. Ein spannender Einblick in das stetige Tun aller fleissigen Helfer im Hintergrund. An der Stelle ein grosses Dankeschön und viel Spass mit der neuesten Lektüre in unserer Bibliothek! 

 


14.11.2021

Museumsbesuch Depotführung

 

Nicht ganz einfach war der Weg zur Bahnhofstrasse 7 in Kägiswil. Doch irgendwie fanden sich 18 Kulturinteressierte vor dem Zivilschutzgebäude, wo seit 2 Jahren das Depot des Historischen Museums Sarnen untergebracht ist. Ludi Degelo begrüsste zur letzten Veranstaltung der HVG in diesem Jahr. Klara Spichtig führte uns in mit neuster Technik ausgestattete Räume, gefüllt mit mehr als 10000 gesammelten Gegenständen des Museums. Ca. 90% des Fundus werden in Depots aufbewahrt, 10% in Sarnen ausgestellt. Die Plätze im Depot sind beschränkt, die angebotenen Objekte werden nach Kriterien ausgewählt, so sollten sie einen Bezug zu Obwalden haben, möglichst einzigartig und in gutem Zustand erhalten sein. Am besten als Geschenk oder Dauerleihgabe übergeben.


Sind die Gegenstände erst einmal aufgenommen in den erlauchten Kreis der Auserwählten, werden sie katalogisiert, gereinigt, Metalle teilweise gestrahlt mit gemahlenen Nussschalen, und an Orten mit genau definierten klimatischen Parametern kunstgerecht aufbewahrt. So hängen alte Kleidungsstücke aus feinen Stoffen an gepolsterten Bügeln und alte Fahnen liegen locker gerollt umhüllt von Papier. Hinter jedem Gegenstand ruht eine Geschichte. Nun zeigte Klara mit welcher Leidenschaft sie das Historische Museum Sarnen während vieler Jahre leitete. Wir verloren Raum und Zeit, schlüpften in die alten Uniformen der Schweizersöldner und machten uns auf nach Frankreich oder Neapel. Wir sahen Dr. Halter und seinen taubstummen Sohn vor dem kleinen Hausaltar, traten unter dem Eingangsschild «Zum Hirtzen» in die Grossteiler Wirtschaft. Was verhandelten wohl die zwei Väter über die Heirat ihrer Kinder auf der Wallfahrt nach Einsiedeln - auf jeden Fall erinnert eine Tafel mit kirchlichen Symbolen an die erfolgreichen Reise. Als wir in einer Ecke die Bügelflaschen der allen noch bekannten MeisiBräu entdeckten, kehrten wir langsam in die Gegenwart zurück.

 

Danke Klara Spichtig für die eindrückliche Zeitreise!

 


06.11.2021

Museumsbesuch Depotführung

 

 

Unser Museumsbesuch führt uns in diesem Jahr für einmal ins Museumsdepot. Wer Lust und Zeit hat, wir freuen uns! Hier in der Einladung erfahrt ihr alles Wissenswerte: Treffpunkt, Programm etc. In den Innenräumen werden wir Masken tragen.

Download
Einladung Museumsbesuch
einladung Museum 2021_V1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 220.8 KB

21.10.2021

Besuch der Spycher Kapellmatt und Chappelenmatt

 

Bei schönstem Herbstwetter durften wir die Spycher Kapellmatt und Chappelenmatt besichtigen. Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Hanspeter Ammann und Peter Schrackmann. Live vor Ort liess Ludi für uns die Geschichte in seinen interessanten Ausführungen lebendig werden. Auch für das leibliche Wohl der Interessierten war gesorgt, unter der freien Herbstsonne durften wir uns die Hindersimagronä von Rolf Lüthi schmecken lassen - merci villmal!

 

Hier einige Impressionen von unserem gelungenen Anlass:


01.10.2021

Besuch der Spycher Kapellmatt und Chappelenmatt am 16. Oktober 2021

 

Gerne führen wir euch am 16.Oktober zu den zwei restaurierten Spychern im Grossteil. In den Innenräumen werden wir Masken tragen, alles Weitere könnt ihr der anschliessenden Einladung entnehmen.


27.09.2021

Bürgerratsprotokolle von 1811-1849 sind online!

 

Unsere Bibliothek wird aufgestockt: Eine weitere Zeitspanne der Bürgerratsprotokolle wurde durch unsere fleissige Transkriptionsgruppe übersetzt und bereitgestellt für euch. Einen herzlichen Dank an alle beteiligten Helferinnen und Helfer - und viel Vergnügen beim Stöbern und Schmökern an alle Interessierten!


14.09.2021

Die HVG ist am diesjährigen Herbstmärt in Giswil zu finden

 

An diesem Wochenende, dem 18. September 2021 findet ihr Feines, Schönes und Interessantes aus unserer Region. Wir freuen uns gemeinsam auf euren Besuch!

 


20.08.2021

Öffentliche Führung und Buchvernissage in der Schlegelsäge

 

Bei Kaiserwetter durften wir am vergangenen Wochenende nicht nur allen Interessierten die Funktionsweise der Schlegelsäge näherbringen. Auch unser neuestes Buch wurde an der Vernissage aus der Taufe gehoben.

 

Bis heute leistet die Schlegelsäge zuverlässige Dienste; und es ist möglich, ihre Geschichte und die Meilensteine des Wiederaufbaus nachzuverfolgen. Ohne die Hilfe unzähliger Freiwilliger wäre  der Bau so nicht möglich gewesen. Auch der laufende Unterhalt braucht Einsatz.

 

Ein Dankeschön an ALLE, die mit Freude und guten Ideen immer wieder dafür sorgen, dass die Geschichte weiter gelebt werden kann!

 


23.07.2021

Neuerscheinung in der Reihe Hausgeschichten

Vernissage am Samstag 14. August 2021 um 14.00 Uhr bei der Schlegelsäge

 

Unser neues Werk in der Reihe Hausgeschichten ist da! Das Buch Geschichten und Wiederaufbau der Kleinteiler Schlegelsäge erscheint am 14. August und wird im Rahmen unserer öffentlichen Führung vorgestellt.

 

 

Buchinhalt

Die Schlegelsäge im Kleinteil, Giswil ist nicht nur die letzte wieder in Betrieb stehende Säge dieser Art in der Schweiz sondern auch die einzige, die mit Fotos und Funktionsskizze dokumentiert ist. Als zweiter Glücksfall haben sich die früheren Besitzverhältnisse herausgestellt. Bis zum Jahre 1858 war es Sache der Teilsame Kleinteil für den Unterhalt der Alpgasse und der Brücken besorgt zu sein. Durch den Einsatz von Zugpferden waren die Deckbretter auf den Brücken einem starken Verschleiss unterworfen. Der Aufwand für die Herstellung dieser Bretter mittels der Klobsäge  war viel zu hoch. Aus dem Grunde betrieb die Teilsame diese Säge gesichert bereits vor 1775. Besitzerwechsel und Kosten für den Unterhalt der Säge sind in den Unterlagen der Teilsame praktisch lückenlos festgehalten.

 

Beda Anderhalden bezeichnet in „Die Wasserkraftanlagen in Obwalden“ diese Säge als die Letzte ihrer Art in Obwalden, es muss also noch weitere gegeben haben von denen Pater Beda Kenntnis hatte. Wir haben in Obwalden sowie schweizweit noch über 30 weitere Schlegelsägen gefunden, obwohl in den Urkunden praktisch immer nur von Wassersägen gesprochen wird. Leider ist das Wissen über die Herstellung und den Betrieb dieser sehr frühen Arbeitsmaschinen sehr schnell verloren gegangen. Es ist uns gelungen einen wichtigen Teil dieser Industriegeschichte zu sichern und auch erlebbar zu machen. Im Buch wird auf die Vor- und Nachteile dieses Sägetyps im Vergleich mit der Kurbelsäge hingewiesen. Offenbar existierten hier in der Schweiz beide Antriebsprinzipien praktisch zur gleichen Zeit. Leider ist uns die Bestimmung des Alters an zentralen Bauteilen auch mit der Dendrochronologie nicht gelungen, alle beprobten Bauteile wiesen eine zu geringe Anzahl Jahrringe auf für eine gesicherte Festlegung. Das Ende für die Schlegelsäge kam schnell. In der Innerschweiz mit den schnellen, präzisen und verschnittarmen Säge der Parkettindustrie. In den Tessiner und Bündner Alpentälern mit der Erschliessung durch Strassen.

 

In einem zweiten Teil wird mit wenig Text und vielen Bildern auf den Wiederaufbau der Säge in den Jahren 2002 bis 2004 eingegangen. Im Anhang werden die transkribierten Urkunden aus dem Archiv der Teilsame wiedergegeben. Autoren: Erin Müller, Ludwig Degelo

 

Umfang und Ausstattung

 

64 Seiten, reich bebilderter Farbdruck mit Leimbindung erscheint am 14. August 2021 in unserem Eigenverlag in der Reihe Hausgeschichten.

 

So kommt sie daher, unsere neueste Publikation und hier kann sie online bestellt werden.


24.06.2021

Sagibegeisterte gesucht l Öffentliche Führungen

 

 

Dich fasziniert unsere Schlegelsäge und du möchtest deine Faszination an weitere Begeisterte weitergeben? Dann bist du hier genau richtig!

 

Im Verlaufe des Spätherbstes 2021 findet an zwei Samstagen ein Einführungskurs für die Bedienung der Schlegelsagi statt - melde dich ungeniert!

 

Du bist noch unsicher? Dann besuche unsere öffentlichen Führungen in diesem Sommer und schau dir das Ganze in Aktion an. 

 

Wir freuen uns riesig, dass wir in diesen Sommer wieder unsere öffentlichen Führungen durchführen dürfen und haben für alle Interessierte wieder Spannendes aus der alten Zeit zu bieten:

An der Stelle ein grosses Dankeschön der Sagigruppe wiederum für diesen gelungenen Flyer!


05.06.2021

Neuer Beitrag in unserer Bibliothek

 

Der Frühling hat sich zu uns gesellt und mit ihm die Lust auf einen Ausflug ins Freie. Passend dazu unser neuester Beitrag in unserer Bibliothek: Der Bericht über den Wiederaufbau der Kleinteiler Schlegelsäge im Gehri.

 

Wir wünschen euch viel Spass dabei und einen guten Start in ein sonniges, gesundes Jahr!


01.05.2021

Schweizer Mühlentag 2021 im Gehri abgesagt

 

Aufgrund der aktuell geltenden Pandemie-Bestimmungen ist es leider in diesem Jahr nicht möglich, den Mühlentag durchzuführen. Wir bedauern das natürlich gemeinsam mit allen aber freuen uns auf die nächste Durchführung!

 

Wir danken allen für die Einhaltung der geltenden Regeln, damit unbeschwerte Erlebnisse und das Wiederentdecken alter Handwerke wieder möglich werden.


06.04.2021

Weitere Giswiler Bürgergeschlechter online!

 

In unserer Bibliothek haben wir für euch interessante Fakten zu den Giswiler Bürgergeschlechtern Halter, Ming, Müller, Riebli und Schäli aufgeschalten. Seid gespannt schaut rein in unserer Bibliothek!

 


21.03.2021

Wichtige Ereignisse in Giswil mit der Endzahl 3

 

Der dritte Monat des Jahres bringt einen spannenden Rückblick in die neuere Geschichte unserer Gemeinde. Welche prägenden Ereignisse mit der Endzahl 3 in und um Giswil stattgefunden haben, erfahrt ihr in unserer Bibliothek. Dort ergänzen wir immer wieder die veröffentlichten Beiträge im Info Giswil.

 


10.03.2021

Die ersten Giswiler - Teil 6

 

Der letzte Teil der Serie über die ersten Giswiler ist da! Wir wünschen euch viel Vergnügen bei einer weiteren Zeitreise. Der sechste Teil der Serie führt ins tiefe Mittelalter. Wie immer findet ihr den Beitrag in unserer digitalen Bibliothek.

 


21.02.2021

Die ersten Giswiler - Teil 5

 

Im fünften Teil unserer Serie über die ersten Giswiler reisen wir einen Schritt weiter in die Jahre 100 v. Chr.. Welche Entdeckungen man über diese Zeit machte und wie der Alltag damals aussah - ihr erfahrt es in unserer Bibliothek...

 


31.01.2021

Windärbsstunggis

 

Der Winter lässt uns Zeit in den warmen Stuben verbringen und wer sich nach draussen auf einen Spaziergang gewagt hat, weiss ein ehrliches, warmes Gericht umso mehr zu schätzen. Es ist höchste Eisenbahn, einen Blick auf unser neues heimisches Rezept zu werfen... Ä Giotä!

 


17.01.2021

Die ersten Giswiler - Teil 4

 

Die Zeitreise geht weiter! Der vierte Teil der sechsteiligen Serie zu den Giswiler Wurzeln führt euch durch die Bronzezeit. Auch in dieser Periode gibt es wieder so Einiges zu erfahren...


03.01.2021

Neues Jahr - neue Videothek!

 

Das neue Jahr zeigt sich im winterlichen Kleid - Zeit, um es sich nach den ereignisreichen Festtagen gemütlich zu machen und ein Video anzusehen... in unserer neuen digitalen Videothek sind spannende Filme rund um Giswil zu entdecken. Wir wünschen einen guten, gesunden Start in das neue Jahr und viel Spass!

 


21.12.2020

Die erste Motorsäge in Giswil

 

In unserem Museum gibt es Neuigkeiten! Ihr seid gwundrig auf die erste Motorsäge, die in Giswil in Gebrauch war? Dann macht euch hier auf den Weg ins Museum und lasst euch überraschen, was es sowohl mit dieser Säge als auch mit der Geschichte der Motorsägen auf sich hat....

 


07.12.2020

Ein neues Rezept in unserer gluschtigen Ecke!

 

Der Schnee ist da und mit ihm auch die winterliche Vorweihnachtszeit. Passend zu den kühleren Bedingungen draussen, haben wir euch dieses Mal eine wärmende Herdepfelsuppe ausgesucht. Was nicht alle wissen: Ursprünglich wurde auch zur Adventszeit gefastet. Ganz so streng wird es heute nicht mehr überall gehandhabt - ob mit oder ohne Landjäger; wir wünschen viel Spass beim Nachkochen von Helen Degelos Rezept und ä Giotä!

 


25.11.2020

Museumsbesuch zur Ausstellung "Fundort Brünig"

 

Diejenigen Vereinsmitglieder, die sich letzten Donnerstag nach Sarnen wagten, erlebten einen ganz besonderen Abend. Der Gestalter der Ausstellung «Fundort Brünig», Peter Halter, nahm uns mit fulminanten Worten auf eine Reise, die vor tausend Jahren begann. Er liess uns Zeit und Raum vergessenen, erzählte zu den Fundstücken Geschichten, stellte sie in historische und neuzeitliche Zusammenhänge. So knüpfte er mit drei gefundene Glöcklein, die an den Schmuck von Zigeunern erinnern, eine Verbindung zum Schicksal von Randständigen und Heimatlosen und zeigte die allerersten Polizeifotografien aufgegriffener «Sans Papier». Aussergewöhnlich wie die entlang des alten Saumweges entdeckten Messer, Knöpfe, Münzen, Hufeisen und andere Requisiten dem Betrachter gezeigt werden: Sie liegen nicht nur in Vitrinen, sondern lagern auch auf symbolträchtigen Gegenständen und kaum sichtbare Feinheiten werden grossflächig auf ein Kunstobjekt projiziert. Eine archäologische Fundpräsentation, die in unkonventionellem Rahmen die Geschichte des Brünigpasses seit 8000 Jahren erzählt. Sie weckt die Neugier nach historischen Erkundungen auch bei einem jungen Publikum.  

 

Äs riesigs «Dankä scheen» dem Projektleiter der Instandstellung des Brünigsaumweges Martin Berweger, unserm Präsidenten Ludi Degelo, der mehrere Jahre an der Geschichte des Brünigs mitforschte, dem Heimatmuseum Sarnen für die Gastfreundschaft und unserm Referenten Peter Halter.    

 

Die Ausstellung kann 2020 noch bis Sonntag 29. November und 2021 vom 15. April bis 28. November besucht werden. Es lohnt sich!

 

https://www.museum-obwalden.ch

https://www.erlebnisausstellung.ch