Neuigkeiten

14.11.2021

Museumsbesuch Depotführung

 

Nicht ganz einfach war der Weg zur Bahnhofstrasse 7 in Kägiswil. Doch irgendwie fanden sich 18 Kulturinteressierte vor dem Zivilschutzgebäude, wo seit 2 Jahren das Depot des Historischen Museums Sarnen untergebracht ist. Ludi Degelo begrüsste zur letzten Veranstaltung der HVG in diesem Jahr. Klara Spichtig führte uns in mit neuster Technik ausgestattete Räume, gefüllt mit mehr als 10000 gesammelten Gegenständen des Museums. Ca. 90% des Fundus werden in Depots aufbewahrt, 10% in Sarnen ausgestellt. Die Plätze im Depot sind beschränkt, die angebotenen Objekte werden nach Kriterien ausgewählt, so sollten sie einen Bezug zu Obwalden haben, möglichst einzigartig und in gutem Zustand erhalten sein. Am besten als Geschenk oder Dauerleihgabe übergeben.


Sind die Gegenstände erst einmal aufgenommen in den erlauchten Kreis der Auserwählten, werden sie katalogisiert, gereinigt, Metalle teilweise gestrahlt mit gemahlenen Nussschalen, und an Orten mit genau definierten klimatischen Parametern kunstgerecht aufbewahrt. So hängen alte Kleidungsstücke aus feinen Stoffen an gepolsterten Bügeln und alte Fahnen liegen locker gerollt umhüllt von Papier. Hinter jedem Gegenstand ruht eine Geschichte. Nun zeigte Klara mit welcher Leidenschaft sie das Historische Museum Sarnen während vieler Jahre leitete. Wir verloren Raum und Zeit, schlüpften in die alten Uniformen der Schweizersöldner und machten uns auf nach Frankreich oder Neapel. Wir sahen Dr. Halter und seinen taubstummen Sohn vor dem kleinen Hausaltar, traten unter dem Eingangsschild «Zum Hirtzen» in die Grossteiler Wirtschaft. Was verhandelten wohl die zwei Väter über die Heirat ihrer Kinder auf der Wallfahrt nach Einsiedeln - auf jeden Fall erinnert eine Tafel mit kirchlichen Symbolen an die erfolgreichen Reise. Als wir in einer Ecke die Bügelflaschen der allen noch bekannten MeisiBräu entdeckten, kehrten wir langsam in die Gegenwart zurück.

 

Danke Klara Spichtig für die eindrückliche Zeitreise!

 


06.11.2021

Museumsbesuch Depotführung

 

 

Unser Museumsbesuch führt uns in diesem Jahr für einmal ins Museumsdepot. Wer Lust und Zeit hat, wir freuen uns! Hier in der Einladung erfahrt ihr alles Wissenswerte: Treffpunkt, Programm etc. In den Innenräumen werden wir Masken tragen.

Download
Einladung Museumsbesuch
einladung Museum 2021_V1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 220.8 KB

21.10.2021

Besuch der Spycher Kapellmatt und Chappelenmatt

 

Bei schönstem Herbstwetter durften wir die Spycher Kapellmatt und Chappelenmatt besichtigen. Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Hanspeter Ammann und Peter Schrackmann. Live vor Ort liess Ludi für uns die Geschichte in seinen interessanten Ausführungen lebendig werden. Auch für das leibliche Wohl der Interessierten war gesorgt, unter der freien Herbstsonne durften wir uns die Hindersimagronä von Rolf Lüthi schmecken lassen - merci villmal!

 

Hier einige Impressionen von unserem gelungenen Anlass:


01.10.2021

Besuch der Spycher Kapellmatt und Chappelenmatt am 16. Oktober 2021

 

Gerne führen wir euch am 16.Oktober zu den zwei restaurierten Spychern im Grossteil. In den Innenräumen werden wir Masken tragen, alles Weitere könnt ihr der anschliessenden Einladung entnehmen.


27.09.2021

Bürgerratsprotokolle von 1811-1849 sind online!

 

Unsere Bibliothek wird aufgestockt: Eine weitere Zeitspanne der Bürgerratsprotokolle wurde durch unsere fleissige Transkriptionsgruppe übersetzt und bereitgestellt für euch. Einen herzlichen Dank an alle beteiligten Helferinnen und Helfer - und viel Vergnügen beim Stöbern und Schmökern an alle Interessierten!


14.09.2021

Die HVG ist am diesjährigen Herbstmärt in Giswil zu finden

 

An diesem Wochenende, dem 18. September 2021 findet ihr Feines, Schönes und Interessantes aus unserer Region. Wir freuen uns gemeinsam auf euren Besuch!

 


20.08.2021

Öffentliche Führung und Buchvernissage in der Schlegelsäge

 

Bei Kaiserwetter durften wir am vergangenen Wochenende nicht nur allen Interessierten die Funktionsweise der Schlegelsäge näherbringen. Auch unser neuestes Buch wurde an der Vernissage aus der Taufe gehoben.

 

Bis heute leistet die Schlegelsäge zuverlässige Dienste; und es ist möglich, ihre Geschichte und die Meilensteine des Wiederaufbaus nachzuverfolgen. Ohne die Hilfe unzähliger Freiwilliger wäre  der Bau so nicht möglich gewesen. Auch der laufende Unterhalt braucht Einsatz.

 

Ein Dankeschön an ALLE, die mit Freude und guten Ideen immer wieder dafür sorgen, dass die Geschichte weiter gelebt werden kann!

 


23.07.2021

Neuerscheinung in der Reihe Hausgeschichten

Vernissage am Samstag 14. August 2021 um 14.00 Uhr bei der Schlegelsäge

 

Unser neues Werk in der Reihe Hausgeschichten ist da! Das Buch Geschichten und Wiederaufbau der Kleinteiler Schlegelsäge erscheint am 14. August und wird im Rahmen unserer öffentlichen Führung vorgestellt.

 

 

Buchinhalt

Die Schlegelsäge im Kleinteil, Giswil ist nicht nur die letzte wieder in Betrieb stehende Säge dieser Art in der Schweiz sondern auch die einzige, die mit Fotos und Funktionsskizze dokumentiert ist. Als zweiter Glücksfall haben sich die früheren Besitzverhältnisse herausgestellt. Bis zum Jahre 1858 war es Sache der Teilsame Kleinteil für den Unterhalt der Alpgasse und der Brücken besorgt zu sein. Durch den Einsatz von Zugpferden waren die Deckbretter auf den Brücken einem starken Verschleiss unterworfen. Der Aufwand für die Herstellung dieser Bretter mittels der Klobsäge  war viel zu hoch. Aus dem Grunde betrieb die Teilsame diese Säge gesichert bereits vor 1775. Besitzerwechsel und Kosten für den Unterhalt der Säge sind in den Unterlagen der Teilsame praktisch lückenlos festgehalten.

 

Beda Anderhalden bezeichnet in „Die Wasserkraftanlagen in Obwalden“ diese Säge als die Letzte ihrer Art in Obwalden, es muss also noch weitere gegeben haben von denen Pater Beda Kenntnis hatte. Wir haben in Obwalden sowie schweizweit noch über 30 weitere Schlegelsägen gefunden, obwohl in den Urkunden praktisch immer nur von Wassersägen gesprochen wird. Leider ist das Wissen über die Herstellung und den Betrieb dieser sehr frühen Arbeitsmaschinen sehr schnell verloren gegangen. Es ist uns gelungen einen wichtigen Teil dieser Industriegeschichte zu sichern und auch erlebbar zu machen. Im Buch wird auf die Vor- und Nachteile dieses Sägetyps im Vergleich mit der Kurbelsäge hingewiesen. Offenbar existierten hier in der Schweiz beide Antriebsprinzipien praktisch zur gleichen Zeit. Leider ist uns die Bestimmung des Alters an zentralen Bauteilen auch mit der Dendrochronologie nicht gelungen, alle beprobten Bauteile wiesen eine zu geringe Anzahl Jahrringe auf für eine gesicherte Festlegung. Das Ende für die Schlegelsäge kam schnell. In der Innerschweiz mit den schnellen, präzisen und verschnittarmen Säge der Parkettindustrie. In den Tessiner und Bündner Alpentälern mit der Erschliessung durch Strassen.

 

In einem zweiten Teil wird mit wenig Text und vielen Bildern auf den Wiederaufbau der Säge in den Jahren 2002 bis 2004 eingegangen. Im Anhang werden die transkribierten Urkunden aus dem Archiv der Teilsame wiedergegeben. Autoren: Erin Müller, Ludwig Degelo

 

Umfang und Ausstattung

 

64 Seiten, reich bebilderter Farbdruck mit Leimbindung erscheint am 14. August 2021 in unserem Eigenverlag in der Reihe Hausgeschichten.

 

So kommt sie daher, unsere neueste Publikation und hier kann sie online bestellt werden.


24.06.2021

Sagibegeisterte gesucht l Öffentliche Führungen

 

 

Dich fasziniert unsere Schlegelsäge und du möchtest deine Faszination an weitere Begeisterte weitergeben? Dann bist du hier genau richtig!

 

Im Verlaufe des Spätherbstes 2021 findet an zwei Samstagen ein Einführungskurs für die Bedienung der Schlegelsagi statt - melde dich ungeniert!

 

Du bist noch unsicher? Dann besuche unsere öffentlichen Führungen in diesem Sommer und schau dir das Ganze in Aktion an. 

 

Wir freuen uns riesig, dass wir in diesen Sommer wieder unsere öffentlichen Führungen durchführen dürfen und haben für alle Interessierte wieder Spannendes aus der alten Zeit zu bieten:

An der Stelle ein grosses Dankeschön der Sagigruppe wiederum für diesen gelungenen Flyer!


05.06.2021

Neuer Beitrag in unserer Bibliothek

 

Der Frühling hat sich zu uns gesellt und mit ihm die Lust auf einen Ausflug ins Freie. Passend dazu unser neuester Beitrag in unserer Bibliothek: Der Bericht über den Wiederaufbau der Kleinteiler Schlegelsäge im Gehri.

 

Wir wünschen euch viel Spass dabei und einen guten Start in ein sonniges, gesundes Jahr!


01.05.2021

Schweizer Mühlentag 2021 im Gehri abgesagt

 

Aufgrund der aktuell geltenden Pandemie-Bestimmungen ist es leider in diesem Jahr nicht möglich, den Mühlentag durchzuführen. Wir bedauern das natürlich gemeinsam mit allen aber freuen uns auf die nächste Durchführung!

 

Wir danken allen für die Einhaltung der geltenden Regeln, damit unbeschwerte Erlebnisse und das Wiederentdecken alter Handwerke wieder möglich werden.


06.04.2021

Weitere Giswiler Bürgergeschlechter online!

 

In unserer Bibliothek haben wir für euch interessante Fakten zu den Giswiler Bürgergeschlechtern Halter, Ming, Müller, Riebli und Schäli aufgeschalten. Seid gespannt schaut rein in unserer Bibliothek!

 


21.03.2021

Wichtige Ereignisse in Giswil mit der Endzahl 3

 

Der dritte Monat des Jahres bringt einen spannenden Rückblick in die neuere Geschichte unserer Gemeinde. Welche prägenden Ereignisse mit der Endzahl 3 in und um Giswil stattgefunden haben, erfahrt ihr in unserer Bibliothek. Dort ergänzen wir immer wieder die veröffentlichten Beiträge im Info Giswil.

 


10.03.2021

Die ersten Giswiler - Teil 6

 

Der letzte Teil der Serie über die ersten Giswiler ist da! Wir wünschen euch viel Vergnügen bei einer weiteren Zeitreise. Der sechste Teil der Serie führt ins tiefe Mittelalter. Wie immer findet ihr den Beitrag in unserer digitalen Bibliothek.

 


21.02.2021

Die ersten Giswiler - Teil 5

 

Im fünften Teil unserer Serie über die ersten Giswiler reisen wir einen Schritt weiter in die Jahre 100 v. Chr.. Welche Entdeckungen man über diese Zeit machte und wie der Alltag damals aussah - ihr erfahrt es in unserer Bibliothek...

 


31.01.2021

Windärbsstunggis

 

Der Winter lässt uns Zeit in den warmen Stuben verbringen und wer sich nach draussen auf einen Spaziergang gewagt hat, weiss ein ehrliches, warmes Gericht umso mehr zu schätzen. Es ist höchste Eisenbahn, einen Blick auf unser neues heimisches Rezept zu werfen... Ä Giotä!

 


17.01.2021

Die ersten Giswiler - Teil 4

 

Die Zeitreise geht weiter! Der vierte Teil der sechsteiligen Serie zu den Giswiler Wurzeln führt euch durch die Bronzezeit. Auch in dieser Periode gibt es wieder so Einiges zu erfahren...


03.01.2021

Neues Jahr - neue Videothek!

 

Das neue Jahr zeigt sich im winterlichen Kleid - Zeit, um es sich nach den ereignisreichen Festtagen gemütlich zu machen und ein Video anzusehen... in unserer neuen digitalen Videothek sind spannende Filme rund um Giswil zu entdecken. Wir wünschen einen guten, gesunden Start in das neue Jahr und viel Spass!

 


21.12.2020

Die erste Motorsäge in Giswil

 

In unserem Museum gibt es Neuigkeiten! Ihr seid gwundrig auf die erste Motorsäge, die in Giswil in Gebrauch war? Dann macht euch hier auf den Weg ins Museum und lasst euch überraschen, was es sowohl mit dieser Säge als auch mit der Geschichte der Motorsägen auf sich hat....

 


07.12.2020

Ein neues Rezept in unserer gluschtigen Ecke!

 

Der Schnee ist da und mit ihm auch die winterliche Vorweihnachtszeit. Passend zu den kühleren Bedingungen draussen, haben wir euch dieses Mal eine wärmende Herdepfelsuppe ausgesucht. Was nicht alle wissen: Ursprünglich wurde auch zur Adventszeit gefastet. Ganz so streng wird es heute nicht mehr überall gehandhabt - ob mit oder ohne Landjäger; wir wünschen viel Spass beim Nachkochen von Helen Degelos Rezept und ä Giotä!

 


25.11.2020

Museumsbesuch zur Ausstellung "Fundort Brünig"

 

Diejenigen Vereinsmitglieder, die sich letzten Donnerstag nach Sarnen wagten, erlebten einen ganz besonderen Abend. Der Gestalter der Ausstellung «Fundort Brünig», Peter Halter, nahm uns mit fulminanten Worten auf eine Reise, die vor tausend Jahren begann. Er liess uns Zeit und Raum vergessenen, erzählte zu den Fundstücken Geschichten, stellte sie in historische und neuzeitliche Zusammenhänge. So knüpfte er mit drei gefundene Glöcklein, die an den Schmuck von Zigeunern erinnern, eine Verbindung zum Schicksal von Randständigen und Heimatlosen und zeigte die allerersten Polizeifotografien aufgegriffener «Sans Papier». Aussergewöhnlich wie die entlang des alten Saumweges entdeckten Messer, Knöpfe, Münzen, Hufeisen und andere Requisiten dem Betrachter gezeigt werden: Sie liegen nicht nur in Vitrinen, sondern lagern auch auf symbolträchtigen Gegenständen und kaum sichtbare Feinheiten werden grossflächig auf ein Kunstobjekt projiziert. Eine archäologische Fundpräsentation, die in unkonventionellem Rahmen die Geschichte des Brünigpasses seit 8000 Jahren erzählt. Sie weckt die Neugier nach historischen Erkundungen auch bei einem jungen Publikum.  

 

Äs riesigs «Dankä scheen» dem Projektleiter der Instandstellung des Brünigsaumweges Martin Berweger, unserm Präsidenten Ludi Degelo, der mehrere Jahre an der Geschichte des Brünigs mitforschte, dem Heimatmuseum Sarnen für die Gastfreundschaft und unserm Referenten Peter Halter.    

 

Die Ausstellung kann 2020 noch bis Sonntag 29. November und 2021 vom 15. April bis 28. November besucht werden. Es lohnt sich!

 

https://www.museum-obwalden.ch

https://www.erlebnisausstellung.ch